Die Ausstellung ist dem außerordentlich reichen historischen und architektonischen Erbe der Diözese Lubuskie gewidmet, die 1124/1125 gegründet und 1598 aufgelöst wurde. Auf dem Gebiet der Diözese, die einst zu beiden Seiten der Oder lag, sind bis heute viele bedeutende Denkmäler erhalten geblieben. Die Sakralbauten und ihre Ausstattung spiegeln eine außergewöhnliche Vielfalt stilistischer Einflüsse wider – von den monumentalen Kirchen in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde über die Bauten der Templer und Johanniter bis hin zu ländlichen Kirchen, die unerwartete Schätze bergen. Die Ausstellung lädt die Besucher ein, diese bisher wenig bekannte Kulturlandschaft neu zu entdecken und sich auf eine Reise durch die Geschichte, Kunst und Architektur der Region Lubuskie zu begeben.
Die Ausstellung wird in der Region Lubuskie zu sehen sein. Bis Ende 2026 wird sie an 12 Orten zu sehen sein, davon sieben in Polen und fünf in Deutschland. Von Frankfurt aus wird sie nach Ośno Lubuskie und von Ośno nach Kostrzyn weiterziehen, wo sie am 3. März dieses Jahres um 11:00 Uhr eröffnet wird. Die Feierlichkeiten beginnen im Museum der Festung Küstrin (ul. Graniczna 1) mit einem historischen Seminar, das in das Thema der Ausstellung einführt. Die eingeladenen Referenten werden sehr interessante Vorträge halten, die thematisch mit der Ausstellung zusammenhängen. Es sind dies:
- Agnieszka Lindenhayn-Fiedorowicz „Auf den Spuren des vergessenen Erbes – mittelalterliche Kunst des Bistums Lubuskie”
- Marceli Tureczek „Projekt zur Erforschung und Herausgabe epigraphischer Quellen im Gebiet der Neumark”
- Marek Golemski „Das Dekanat Küstrin vor dem Hintergrund der Geschichte der Diözese Lubuskie”
- Krzysztof Socha „Archäologie des mittelalterlichen Göritz”
Nach den Vorträgen findet die eigentliche Eröffnung der Ausstellung im Berliner Tor statt. Zusammen mit der Wanderausstellung wurde ein Kalender für das Jahr 2026 erstellt. Er präsentiert eine Auswahl von Objekten des kulturellen Erbes der Diözese Lubuskie. Exemplare des Kalenders sind während der Öffnungszeiten der Ausstellung kostenlos erhältlich.
Die Ausstellung ist bis zum 26. März an Werktagen von 10:00 bis 14:00 Uhr und ausnahmsweise am Samstag, dem 21. März, von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei! Von Kostrzyn aus wird die Ausstellung nach Beeskow und Fürstenwalde weiterziehen und erst im Juni für eine weitere Wanderung nach Polen zurückkehren.





